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 Rock/Pop-CDs : Sting - Symphonicities
18.07.2010 18:45

Jetzt bestellen bei Amazon.de !Sting - Symphonicities

Deutsche Grammophon (Universal)
Erscheinungsdatum: 09. Juli 2010


Die Arbeit an Symphonicities war eine Art andauernder Suche zwischen den Regeln der Klassik und des Pops .
Stings Kompositionen sind längst Klassiker: "Roxanne" oder "Englishman In New York" gehören zum überzeitlichen Repertoire des Pops. Ein Grund dafür könnte sein, dass der Sänger seine Inspiration seit jeher bei den Alten Meistern sucht: Jeden Morgen spielt Sting ein Stück aus Bachs Cello Suiten auf seiner Gitarre, für den Song "Russians" hat er bei Prokofiev geklaut, für "Whenever I Say Your Name" die Harmonien einer Bach Prelude. Sting liebt die Ausflüge in die Klassik, hat gemeinsam mit dem Tenor Luciano Pavarotti gesungen und sich auf seinen letzten Alben mit dem Renaissance-Musiker Dowland oder dem Romantiker Schubert auseinandergesetzt. Und mehr noch: Er hat gesagt "der Rock ist tot. Mich interessiert nur noch eine Musik, die das Publikum und mich selbst irritiert." Und genau darum geht es auch in seinem neuen Album Symphonicities, in dem Sting nun noch einen Schritt weiter geht. Gemeinsam mit dem Royal Philharmonic Orchester London überprüft er den klassischen Wert seiner größten Hits.
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 Rock/Pop-CDs : Martin Jondo - Sky Rider
17.07.2010 17:22

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Four Music (Sony BMG)
Erscheinungsdatum: 16. Juli 2010


Dass nicht selten eine Lücke klafft zwischen der Medienberichterstattung und dem, was die Menschen draußen bewegt, ist ein offenes Geheimnis. Im Popbereich, wo das Genre Reggae noch immer weitestgehend ein Nischendasein in der öffentlichen Wahrnehmung fristet, ist das nicht anders. Dabei haben Künstler wie Gentleman, Patrice oder SeeeD längst bewiesen, dass Reggae sich auch hierzulande von seinen Vorbildern emanzipiert, eigene Formen der Interpretation und ein Publikum gefunden hat, das über das Klischee der kiffenden Dreadlockträger weit hinausgeht.
Martin Jondo ist einer der versiertesten Protagonisten dieses Genres. Der Spiritualität des Roots-Reggae stets verbunden, schafft es der in Berlin geborene Halbkoreaner, das Lebensgefühl und die Inhalte der Rastafari Bewegung, in stilübergreifende und doch treffsichere Popsongs zu verschmelzen, die Kopf wie Hintern bouncen lassen. In unzähligen Live-Auftritten, solo wie auch im Vorprogramm von Gentleman, Erykah Badu, Raphael Saadiq, Culcha Candela oder Peter Fox, erspielte Martin Jondo sich eine europaweite Fangemeinde, die ihm schon 2004, noch vor Erscheinen seiner ersten EP Rainbow Warrior, das Prädikat "Bester Newcomer" im Leserpoll des Genre-Magazins Riddim bescherte.
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